Mieter

Kaution verzögert zurück, Vermieter durfte „eine angemessene Frist“ beanspruchen

(02.01.2018) Grundsätzlich gibt es keinen Zweifel daran, dass eine Kaution nach Ende des Mietverhältnisses nicht unangemessen lange beim Vermieter verbleiben darf. Allerdings muss man ihm wenigstens so viel Zeit geben, dass er über einen eventuellen Einbehalt zur Abdeckung von Ansprüchen entscheiden kann.

Genau darum stritten die Vertragsparteien im konkreten Fall. Es ging unter anderem um zwei nicht bezahlte Mieten, um eventuelle Schadenersatzforderungen des Eigentümers – und eben um besagte Kaution. Die zuständige Richterin war nicht der Meinung, dass man die nicht bezahlten Mieten mit der Kaution verrechnen könne. Sie verurteilte die Mieterin nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dazu, diese Mieten zunächst zu bezahlen. Das habe nichts mit der Kaution zu tun.

Wie viel Zeit der Vermieter zur Rückzahlung dieser einbehaltenen Summe benötige, das hänge „von den Umständen des Einzelfalles ab“. Diese könnten so beschaffen sein, „dass mehr als sechs Monate für den Vermieter erforderlich und dem Mieter zumutbar sind“.

(Amtsgericht Calw, Aktenzeichen 8 C 148/16)

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern

Kundenportal für unsere Eigentümergemeinschaften

(22.10.2017) Ab sofort haben unsere Eigentümer die Möglichkeit, aktuelle Informationen die die WEG betreffen, in unserem Kundenportal online abzurufen. Dieser Service ist für Sie als Eigentümergemeinschaft kostenlos und wird zunehmend ausgebaut.

Das Kundenportal entspricht aktuellestem Sicherheitsstandard und ermöglicht 
– die schnelle und kostensparende Bereitstellung von Dokumenten (z.B. Protokolle, Angebote, Teilungserklärungen),
– Meldungen (z.B. Aushänge, Termine) und Ansprechpartner,
– Schadensmeldungen uvm.

Es unterstützt die Verwaltung und die WEG bei der transparenten Aufarbeitung von Vorgängen (z.B. Sanierung und Renovierung), und bietet direkte Kommunikationskanäle zu den Eigentümern und Nutzern in Form von E-Mail-Rundschreiben und standardisierten Online-Service-Formularen.

Ihr Mieter lässt den Ableser draußen stehen

(16.03.2017) Bei der jährlichen Ablesung der Zählerstände ist Ihr Mieter verpflichtet, die Ablesung zu dulden. Sollte es dem Mieter nicht möglich sein, an dem Termin persönlich anwesend zu sein, hat er die Möglichkeiten, dem Hausmeister oder seinem Nachbarn seinen Wohnungsschlüssel zu übergeben.

Wird ein weiterer Ablesetermin fällig, da der Mieter nicht dafür gesorgt hat, dass das Ableseunternehmen in seiner Wohnung die Zählerstände ablesen konnte, trägt der Mieter diese zusätzlichen Kosten.

Nebenkostenabrechnung als Einzelauftrag

(02.02.17) Auf Wunsch erstellen wir Ihnen Ihre jährliche Nebenkostenabrechnung. Sie gehen keinen langfristigen Vertrag ein, Sie buchen lediglich die einmalige Erstellung dieser Abrechnung und erhalten von uns eine Rechnung.

Wichtig ist, dass Sie innerhalb eines Jahres (zum Ende des 12. Monats) nach dem Ende des Abrechnungszeitraums die Jahresabrechnung für Ihren Mieter erstellen. In der Regel handelt es sich bei dem Abrechnungszeitraum vom 01.01. – 31.12. Er darf aber auch vom Kalenderjahr abweichen Bsp. 01.06. bis 31.05.

„Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten.”