Ausblick zählt nicht – Mülltonnenstellplatz

(09.05.2018) Irgendwo müssen sie Platz finden innerhalb einer Wohnanlage – die Mülltonnen. Damit hat ein Mieter nach Auskunft des Infodienstes Recht und Steuern der LBS zu leben, auch wenn es ihm persönlich verständlicherweise nicht gefällt.

(Amtsgericht Brandenburg an der Havel, Aktenzeichen 31 C 156/16)

Der Fall: Die Vermieterin ließ den Müllplatz innerhalb einer Wohnanlage verlegen. Die Begründung dafür: Am neuen Standort seien die Tonnen für alle Mieter besser erreichbar. Das gefiel einem Betroffenen nicht, der im Erdgeschoss wohnte und nun die Tonnen vor seinen Augen hatte. Die Entfernung von seinem Fenster zum Müllplatz betrug lediglich zehn Meter. Er minderte auf Grund dieser Belästigung die monatliche Bruttomiete um zehn Prozent. Die Angelegenheit landete schließlich vor dem Kadi, weil der Eigentümer damit nicht einverstanden war.

Das Urteil: Grundsätzlich gehöre es zum vertragsgemäßen Gebrauch einer Wohnanlage, dass die Vermieterin „einen zumutbaren Platz zum Aufstellen von Mülltonnen“ auswähle, entschied das Amtsgericht Brandenburg. Die Gebrauchstauglichkeit seiner Wohnung für den betroffenen Mieter sei nur unerheblich gemindert, er habe kein Recht zu Kürzungen der monatlichen Zahlungen. Geräusche durch das Öffnen und Schließen der Tonnen und gewisse Geruchsbelästigungen zählten zum üblichen Lebensrisiko von jemandem, der im Erdgeschoss einer größeren Anlage eine Wohnung angemietet habe. (Quelle: Infodienst Recht und Steuern der LBS)

Ausbildung bei DEBUS Immobilien & Hausverwaltung

(05.05.2018) Mit großer Freude haben wir durch die IHK Wiesbaden die Freigabe erhalten, als Ausbildungsbetrieb im Berufsbild  Immobilienkaufmann/-frau einen Ausbildungsplatz anbieten zu können.

Da wir ja nicht von der langsamen Truppe sind, konnten wir bereits den ersten Berufsausbildungsvertrag unterzeichnen.

Wir freuen uns sehr darüber, jungen Leuten auf den Weg in die Berufswelt zu unterstützen und eine berufliche Perspektive zu vermitteln.

Telefonzeiten

Bitte beachten Sie unsere telefonischen Erreichbarkeiten:

Mo. – Fr.      09:00 – 13:00 Uhr     und     Do.      15:00 – 17:00 Uhr

Im Notfall   (0151) 58 41 66 41

Geschäftszeiten:

Mo. – Do.     09:00 – 17:00 Uhr     und     Fr.   09:00 – 15:00 Uhr

Gesprächstermine in unserem Büro nach Vereinbarung.

Praktikum in der Hausverwaltung

(28.02.2018) Für die kommenden Wochen freuen wir uns sehr darüber unserem Praktikanten die vielseitigen Aufgaben einer Immobilienverwaltung näher zu bringen.

Wir wünschen Herrn Wagner eine schöne Zeit bei uns.

 

Wir sind umgezogen!

Ab sofort erreichen Sie uns in unseren neuen Geschäftsräumen in Idstein, Grunerstraße 25a.

Unsere neuen Bürozeiten:

Mo – Do:

09:00 – 13:00 Uhr  /  15:00 – 17:00 Uhr

Fr:

09:00 – 15:00 Uhr

 

Außerhalb unserer Bürozeiten, Termine nach Vereinbarung.

Mietangebote Idstein, Saarbrücker Platz

 
frei ab 01.04.2018:
– 2 ZKBT
– Erdgeschoss
– Keller
– TG-Stellplatz
– Einbauküche
– ca. 59 m²
– 550 € Kaltmiete zzgl. 120 € Nebenkosten und Tiefgaragenstellplatz 50 €
 
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frei ab 01.05.2018:
– 2 ZKBB
– 3. OG
– Keller + Waschraum
– TG-Stellplatz
– Einbauküche
– ca. 55 m²
– 510 € Kaltmiete zzgl. 110 € Nebenkosten und Tiefgaragenstellplatz 50 €
 
Weitere Informationen gibt es hier

Kaution verzögert zurück, Vermieter durfte „eine angemessene Frist“ beanspruchen

(02.01.2018) Grundsätzlich gibt es keinen Zweifel daran, dass eine Kaution nach Ende des Mietverhältnisses nicht unangemessen lange beim Vermieter verbleiben darf. Allerdings muss man ihm wenigstens so viel Zeit geben, dass er über einen eventuellen Einbehalt zur Abdeckung von Ansprüchen entscheiden kann.

Genau darum stritten die Vertragsparteien im konkreten Fall. Es ging unter anderem um zwei nicht bezahlte Mieten, um eventuelle Schadenersatzforderungen des Eigentümers – und eben um besagte Kaution. Die zuständige Richterin war nicht der Meinung, dass man die nicht bezahlten Mieten mit der Kaution verrechnen könne. Sie verurteilte die Mieterin nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS dazu, diese Mieten zunächst zu bezahlen. Das habe nichts mit der Kaution zu tun.

Wie viel Zeit der Vermieter zur Rückzahlung dieser einbehaltenen Summe benötige, das hänge „von den Umständen des Einzelfalles ab“. Diese könnten so beschaffen sein, „dass mehr als sechs Monate für den Vermieter erforderlich und dem Mieter zumutbar sind“.

(Amtsgericht Calw, Aktenzeichen 8 C 148/16)

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern

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